ASKANIA MEDIA Home

Isabel Allende - A thousand and one voices

Der Dokumentarfilm „Isabel Allende – Tausend und eine Stimme“ will die lateinamerikanische Autorin anhand ihres Werkes und der Lebensgeschichten ihrer Leserinnen porträtieren.

Isabel Allende bleibt selbst die Haupterzählerin: In intimen Interviews öffnet sie sich dem Zuschauer.

Eine ruhige Kamera zeigt die Lebensstationen von Isabel Allende in Chile, Venezuela, Spanien und den USA. Wir sehen unterschiedliche Landschaften, treffen Familienmitglieder und politische Weggefährten. Archivmaterial aus Chile zur Zeit des Putschs, der Ermordung ihres Onkels Salvador Allende, Fernsehauftritte von Isabell Allende auch in Deutschland verstärken die biografischen Anteile des Films. Passend zur jeweiligen Lebensphase der Schriftstellerin werden Ausschnitte aus ausgewählten Werken von Isabel Allende gelesen.

Die Kamera beobachtet Isabel Allende auch auf Lesereise und im Kreis der Familie. Es zeigen sich dunkle Seiten der Künstlerin: Sie ist ein wahrer Kontrollfreak, will stets die Fäden in der Hand haben. Besonders fallen die Unterschiede zwischen der öffentlichen und der privaten Isabel Allende auf, der impulsiven, scheinbar immer fröhlichen Entertainerin und der ernsthaften Managerin des straffgeführten Familienunternehmens Allende, die alle an sich bindet.

Eine Fesselungskraft die offensichtlich auch auf ihre Leserinnen wirkt und die visuell hervorgehoben wird: In stilistisch unterschiedlich gestalteten Sequenzen werden die Lebensgeschichten von Isabel Allendes Leserinnen vorgestellt. Wir tauchen dazu in deren Welten parallel zur Geschichte von Isabel Allende ein. Die Kamera wird beweglicher, der Schnitt dynamischer und an die jeweilige Protagonistin angepasst.

Durch die unterschiedliche filmische Gestaltung der Erzählebenen verwebt sich die Biografie Isabel Allendes mit der ihrer Fabelwesen und Leserinnen.

Es entsteht ein Teppich aus „Tausend Stimmen“ aus aller Welt.

Drehzeitraum: 2007
Drehort: Berlin, Südamerika, Spanien
Länge: 90 Min.

 
« Zurück «